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Spruchweisheiten


Wer wirklich leben will, der fängt am besten gleich damit an; wer das nicht will, kann´s ja bleiben lassen, doch stirbt er dann.

W.H. Auden

Hier ist ein Test, um herauszufinden, ob deine Mission auf Erden schon beendet ist: Solange du noch lebendig bist, ist sie es nicht.

Richard Bach

Für mich ist der Mensch eine ungeheure Schöpfung, ein unfassbarer Gedanke. Der Mensch ist alles, vom höchsten bis zum Niedrigsten, wie das Leben. Der Mensch wiederum ist das Ebenbild Gottes, und Gott ist alles, alles, eine gewaltige Energie, und es entstanden Teufel und Heilige, Propheten und Dunkelmänner, Künstler und Bilderstürmer. Gleichzeitig, nebeneinander, alles sich wechselseitig durchdringend, wie riesige Muster, die sich ständig verändern… Daher muss es auch unendlich viele Wirklichkeiten geben, nicht nur die Wirklichkeit, die wir mit unseren stumpfen Sinnen erfassen, sondern Legionen von Wirklichkeiten, die unauflöslich miteinander verschmolzen sind. Wir glauben doch nur aus Angst, und weil wir es in der Schule so gelernt haben, an irgendwelche Grenzen. Es gibt keine Grenzen. Nicht für die Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt Grenzen… Es ist so wie mit Jesus. Er sprengte die Gesetze und die Grenzen durch ein völlig neues Gefühl, von dem man vorher nie etwas gehört hatte: die Liebe. Natürlich reagierten die Menschen mit Angst und Wut, so wie sie immer mit Angst reagieren und fliehen, wenn sie von einem großen Gefühl überwältigt werden, obwohl sie sich vor Sehnsucht nach ihren kümmerlichen und abgestorbenen Gefühlen fast verzehren.

Ingmar Bergmann
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Der Menschen Wahrnehmungen werden durch die Organe der Wahrnehmung nicht beschränkt: er nimmt mehr wahr, als das Sinnesorgan (wie fein es auch immer registrieren möge) entdecken kann.

William Blake

Es kommt darauf an zu bemerken, dass Ideen eben nicht bloß Urbilder (paradigmata), sondern auch Urkräfte sind und dass dies die gefährliche Seite der Sache ist, die Faust zu spüren bekam als er zu den Müttern wollte.

Hans Blüher

Akademische Welt und Fundamentalismus sind zwei verschlossene Kästchen, in denen jeweils der Schlüssel zum andern liegt.

Isak Dinesen

Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm keimt alle wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist bereits tot, Das Wissen darum, dass das Unerforschliche wirklich existiert und dass es sich als höchste Wahrheit und strahlendste Schönheit offenbart, wovon wir nur eine dumpfe Ahnung haben können – dieses Wissen und diese Ahnung sind der Kern aller wahren Religiosität.

Albert Einstein

Unbewusste Motivationen spielen in unserem Leben eine bestimmendere Rolle als wir zu glauben bereit sind. Krankheit ist…nicht einfach von außen bedingtes Schicksal. In ihr steckt ein Sinn und damit viel Eigengestaltung. Die wissenschaftliche Erkenntnis über das eigenen Mitgestalten am Krankwerden ist beides: zunächst empörende Kränkung, aber auch befreiende Chance.

Sigfried Elhardt

Am Ende all unseres Suchens werden wir zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren und wir werden den Ort zum ersten mal sehen…

T.S. Eliot

Wir haben etwas erlebt, seinen Sinn aber nicht erfasst.

T.S. Eliot

Das holografische Modell des Universums ist eine revolutionäre Sichtweise der Verbindung zwischen der inneren und der äußeren Welt. Nach dieser Theorie enthält jedes Stück des Universums, unabhängig davon, wie wir es zerteilen, die Intelligenz des Ganzen. Wir als individuelle Wesen sind nicht isoliert und kein Zufallsprodukt. Jeder von uns ist ein Mikrokosmos, der den Makrokosmos reflektiert und in sich enthält. -Wenn das wahr ist-, sagt der Bewusstseinsforscher Stanislav Grof, -dann hat jeder von uns in sich das Potential der direkten und unmittelbaren Erfahrung jedes Aspektes des Universum, weit über die Wahrnehmungsmöglichkeiten hinaus.- Wir alle tragen in uns den Stempel des gesamten Universums. Deepak Chopra formuliert das so: -Wir sind nicht in der Welt, sondern die Welt ist in jedem von uns.- Jeder von uns besitzt jede existierende menschliche Eigenschaft. Es gibt nichts, was wir sehen oder wahrnehmen können, das wir nicht sind, und der Zweck unserer Reise ist es,! diese Ganzheit wieder in uns herzustellen.

Debbie Ford
chtjäger

Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt. Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren, ist psychologisch gesehen ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt. Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.

Erich Fromm

Wenn du das Ende von dem erreichst, was du wissen solltest, stehst du am Anfang dessen, was du fühlen solltest.

Khalil Gibran

Individuation beginnt (also) mit Aufmerksamkeit, einer bewussten Wahrnehmung der Besonderheit dessen, was konkret vorhanden ist, damit es ganz das werden kann, was es ist.

James Hillman

… nicht Saturn verflucht uns – wir verfluchen ihn. Wir machen ihn zu jenem armseligen, verachteten, hinkenden alten Gott, weil wir seine Segnungen nicht verstehen. Welch ein Fluch muss es sein, Geschenke austeilen zu müssen, die als Strafen aufgefasst werden! Die Schwächen und Frustrationen, mit denen er uns heimsucht, sind seine Art, uns zur Treue gegenüber unserem besonderem Bild zu zwingen. Es gibt keinen Ausweg. Das alte Wissen ordnet die letzten Lebensjahre Saturn zu. Dies hat einen Sinn. Erst jetzt kann ich beginnen, mich mit dem zu versöhnen, was ich bin und was ich nicht bin, und nicht mehr dagegen aufzubegehren.

James Hillman

Wo ist dein Selbst zu finden? Immer in der tiefsten Verzauberung, die du erlitten hast.

Hugo von Hofmannsthal

Wir können den Nachmittag des Lebens nicht nach den Regeln des Lebensmorgens leben; denn was groß war am Morgen, wird am Abend klein sein, und was am Morgen Wahrheit war, ist am Abend zur Lüge geworden.

C.G.Jung

Wenn die Zeit -erfüllt- ist, dann -geschieht- die Erlösung ohne besondere Anstrengung.

Carl Gustav Jung

Ein Phänomen gibt es, noch geheimnisvoller als Telepathie und Hellsicht, das dem Menschen Rätsel aufgibt seit Anbeginn der Mythologie: Das scheinbar zufällige Aufeinandertreffen zweier separater Kausalketten zu einem Ereignis, das sowohl höchst unwahrscheinlich als auch höchst sinnhaft anmutet.

Arthur Koestler

Das LEBEN ist gnädig; jeden Augenblick schenkt es uns einen Anfang.? Jede Sekunde drängt uns die Frage auf: Wer bin ich? – Wir stellen sie nicht; das ist der Grund, weshalb wir den Anfang nicht finden.

Gustav Meyrink
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Ein Gefüge nicht in Frage gestellter und dem Auge verborgener Prämissen steuert in jedem Zeitalter die allgemeine Sicht der dinglichen Welt. Das Denken eines jeden Individuums, wie es sich auch im Dissens mit seinen Zeitgenossen glaubt, ist kein isoliertes Abteil, sondern vielmehr ein ungebrochenes Kontinuum – es ist die allumgebende Atmosphäre seines Ortes und seiner Zeit.

Alfred North Whitehead

Man könnte im Grunde sagen, dass nicht das Ereignis dem Menschen widerfährt, sondern der Mensch dem Ereignis.

Dane Rudhyar


Anfang und Ende sind wohl unter sich verwandt, doch ist der Anfang blind, das Ende hat´s erkannt.

Friederich Rückert

Adieu, sagte der Fuchs. Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry

Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt.

Fritz Quade

Will man mit beiden Beinen gleichzeitig fest auf dem Boden stehen, hat man das Problem, dass man nie die Hosen ausziehen kann.

J.D. Smith

Was ein Mensch mit 50 mehr weiß, als er mit 20 gewusst hat, kann man nicht so einfach aufzählen. Das mit den Jahren erworbene Wissen ist ihm nicht durch Worte zugewachsen, sondern durch Fühlen, Sehen, Hören, durch Erfolge, Niederlagen, schlaflose Nächte, Hingabe und Liebe, durch menschliche Er?fahrungen und Empfindungen, dazu ein wenig Glaube und Achtung vor den Dingen, die man nicht sieht.

Adlai Ewing Stevenson

Der Mensch ist gefordert, sich selbst zu dem zu machen, was er werden soll, um sein Schicksal zu erfüllen.

Paul Tillich

Der Mensch bekommt seine Krankheit nicht nur, er macht sie auch. Krankheit ist Können.

Victor von Weizsäcker

Das ist der Fluch der Zufriedenheit: Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung und gefährden gerade dadurch ihre Zufriedenheit.

George Wells
Die sicherste Art ein Problem zu behalten, ist die Schuldzuweisung. Indem wir anderen die Schuld geben, geben wir unsere Macht auf.

Louise Hay